Abnehmen mit Hund – Teil 3 Inliner Skates

Abnehmen mit Hund – Teil 3 Inline Skates

Nach dem uns der Durchfall dahin gerafft hat und wir danach von der Sonne weg gebraten wurden, haben wir schon abgenommen, wenn wir den Hügel fürs große Geschäft hoch gegangen (gegangen – das ich nicht lache mehr  hoch gekrabbelt) waren.

Damit sich dieser unsportliche Umstand endlich ändert, gibt es schon zwei Artikel, auf der Suche nach unserer Sportart.

Und heute berichten wir euch von unserer ersten Inliner Erfahrung zu Zweit. Wie wir drauf gekommen sind Inliner zu fahren, ich habe bei Rosa- raus aus dem Tierheim rein ins Leben auf Facebook ein Video gesehen wie sie sich an Inlinern von Rosa ziehen gelassen hat. Ich war Fassungslos von so viel Wagemut und habe mir ein Herz gepackt. Das mussten wir auch ausprobieren!

Die Sache mit dem Geschirr

Kylar bekam also seit Monaten das erste Mal sein Geschirr wieder an und machte ein Theater was ich gar nicht erwartet hatte. Nein er jammerte nicht, er robbte auf seinem Po durch die Wohnung während er probierte es mit den Hinterpfoten abzustreifen. Also meinen Gesichtsausdrück hättet ihr sehen sollen. Ein Greenday T-shirt wird problemlos getragen, aber sein Geschirr hatte er keine Lust drauf. Da liegen die Prioritäten doch genau Richtig und wenn man es genau betrachtet, war es sogar logisch. Als alter Rockerhund Flagge zeigen und sich gegen aufgelegte Regeln durchsetzen. Nix da, wer war zuerst da die Rockerbraut oder der Rockerhund. Richtig ICH, also lass dein verdammtes Geschirr an!


Er tat wie ihm befohlen. Unsere Ausrüstung war gepackt, ich hatte mir eine Strecke aus geguckt die Flach und Asphaltiert war und wir waren beide verpackt wie kleine Rollbraten. Da kann doch jetzt nix mehr schief gehen, also ab ins Auto und los.

Wie bringe ich meinem Hund die Inliner näher?

Kylar ist momentan mitten in einer – ich habe Angst, vor allem Phase- also mussten erst die Inliner gezeigt werden, ich habe sie also schon ein paar Tage vorher in den Garten gepackt, wo die Ungeheuer auf Ihn gewartet haben und ihn dran schnüffeln lassen, dann hab ich meine Hände in sie gesteckt und bin mit ihnen so etwas gerollt, damit er das auch kennenlernt, am Ende sind wir die Strecke gelaufen, die wir nachher auch gefahren sind und es kamen ein paar Inlinefahrer vorbei. Falls Ihr keine Inlinefahrer spontan antrefft, so fragt einen Bekannten oder Freunde ob sie euch helfen können, einer wird bestimmt todesmutig genug sein, für euch an eurem Hund vorbei zu fahren. –oder zu stolpern- wie man es nimmt

Die Erste Fahrt

Das Auto wurde gepackt, die Inliner angelegt und Kylar aus dem Auto gelassen. Ich habe mir den Rucksack umgelegt und bin der Meinung Kylar ist beim nächsten Mal dran.  Und dann ging es erst mal ohne Leine los. So konnte Kylar den Abstand zu mir wählen der ihm am liebsten war. Aber das Lustigste war wohl sein Gesichtsausdruck, als er merkte das ich heute nicht die lahme Schnecke bin, er schaute total entgeistert und musste los spurten um nach zu kommen, ich hätte mich weg ömmeln können.

Nach dem er mich ein hatte, haben wir ein paar Bahnen gezogen, es war wirklich schön, fürs Geschäft haben wir natürlich angehalten, er hatte sichtlich Spaß und ich auch.

Was wir allerdings zu geben müssen, nach 20 Minuten waren wir dann der Meinung bei starken Gegenwind, sollten wir es für heute gut sein lassen.

Natürlich haben wir auch das Ziehen ausprobiert. Fazit sobald die Leine stramm wurde, ist der gute Herr stehen geblieben. Mein Gott kann ich stolz sein auf das Training für die Leinenführigkeit. Also wir bemerken, nicht jeder Husky springt wild in die Leine und zieht wie Hölle.

Wir werden das Ziehen jetzt nicht trainieren, ich mag es so wie es ist und es ist wahrscheinlich auch besser so, sonst hätte Kylar eine tob Figur und ich Moppelchen werde auf Rollen hinterher gezogen.

Was euer Hund dafür könne sollte?

Für mich war ganz wichtig, das Kylar abrufbar war. Uns sind viele Radfahrer entgegen gekommen und da hab ich Kylar Hand genommen (das ist bei uns Fußlaufen nur eben ohne anhimmeln) das hat wunderbar funktioniert.  Auch wenn wir dabei einen größeren seitlichen Abstand hatten als normal, denn das ausholen mit den Inlinern war nicht förderlich für Nähe, haben wir einstimmig beschlossen.

Steht ihm der Wahnsinn nicht im Gesicht geschrieben? Und jetzt Ziehen? Mein Herz war in der Hose 😂

Ein Stoppsignal, fand ich auch sehr gut, wenn ich mal nicht bei ihm war, weil ich a zu langsam unterwegs gewesen bin oder b er zu langsam war. Konnte ich immer noch mit dem Stoppsignal alles bremsen. Es kann euer Abbruchsignal sein, wie das Nein oder eben einfach ein anderes Kommando, Hauptsache ihr könnt dann schlimmeres verhindern.

Und schon kann der Spaß los gehen.

Unser Fazit – wir fahren bestimmt nicht jede Woche, da zu sind wir auch Beide einfach viel zu gerne Faul, aber ab und an mal werden wir sicherlich die Inliner raus holen und eine Runde krusen, vor allem wenn wir einen echt miesen Tag hatten, ist das eine super Option, anstatt den Berg mal wieder wütend hinauf zu stampfen.

Das Ziehen werden wir sein lassen, Kylar ist zwar ein Husky, aber wie nicht jeder Labi apportiert oder jeder Jagdhund mit auf die Jagd geht, wird Kylar eben nicht Ziehen und trotzdem Glücklich sein und vielleicht bald ein schlankes Frauchen haben.

Wir freuen uns auf eure Feedbacks, ab – alles rein in die Kommentare und

Liebe Grüße und nasse Küsse

Eva und Kylar

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