[Midoggy Blogparade] Hund im Bett – Nein oder etwa doch?

[Midoggy Blogparade] Hund im Bett – Nein oder etwa doch?

 

Die leidige Bettfrage. Ständig wird von allen Seiten gefragt was der Hund nicht darf.

Euer Hund darf doch nicht etwa auf die Couch? Diese rhetorischen Fragen sind irgendwie nervig. Was passiert wenn ich sage, doch mein Hund darf ins Bett? Vielleich wären ein paar Menschen der Meinung das ist richtig, aber die meisten Menschen, nicht mal Hundebesitzer, werden sich schnell negativ äußern. Ein Hund gehört nicht ins Bett. Er wird dann Dominant. Überall sind dann seine Haare…

Gut wollen wir mal Klartext reden.

Kylar darf nicht ins Schlafzimmer, also wenn er nicht fliegen lernt, schafft er es nicht ins Bett.

Er darf nicht in unser Schlafzimmer, weil wir da einfach zu viel Zeug rumstehen haben, er liegt abends vor unserer Schlafzimmertür. Auf den kalten Fliesen findet er es, mit der dicken Unterwolle, eh viel toller. Schließlich ist so ein Wasserbett beheizt, was Frauchen liebt, mag Hund nimmermehr.

Kraul mir das Bäuchlein
Wo wir schon beim Gegenstück zum Bett sind. Hoheitsgebiet Couch. Ja genau. Darf der Hund auf die Couch. Nein natürlich nicht! Das haben wir so lange durch gehalten, bis wir gesehen haben wie unser Hund mit seinem Hundesitter auf der Couch gekuschelt hat.

Es gibt nichts schlimmeres als Eifersucht aber hier war es schon ein Fremdgehen der Oberlieger. Unser Kleiner liegt beim Hundesitter auf der Couch und genießt es mit ihm zusammen Fern zu sehen. Als würde das nicht reichen, nein er kuschelt sich sogar genüsslich an. Ganz objektiv betrachtet, war ich Glücklich das mein Hund Glücklich ist. Aber emotional wollte ich den Hundesitter sofort Kündigen, Kylar eine riesen Szene machen, die er sicherlich nicht verstanden hätte und die Tür hinter mir zu schmeißen.

Das was der Hundesitter kann, kann ich schon lange.

Seit diesem Abend, darf Kylar auf die Couch, wenn er Fragt. Er legt meistens seinen Kopf auf die Couch ab und wenn wir Okay sagen dann springt er freudig hinauf. Dabei gibt es ein paar Varianten.

Variante 1: Der eingerollte. Hierbei legt er sich wie ein kleines Reh eingerollt vor einen hin. Was uns zu dem Spitznamen Hirschky geführt hat.

Variante 2: Es wird sich vor einen gestellt bis man gekrault wird und man sich dann umfallen lassen kann, wie ein nasser Sack.

Variante 3: Die Bombe. Hierbei wird sich mit Anlauf in die Arme geschmissen ohne Rücksicht auf Schmerzempfinden. Hund muss sich halt richtig einkuscheln und das mit Wucht.

Nur der Kylar hat den Fotografen bemerkt, ich bin mal wieder mit Brille eingeschlafen. Schande auf mein Haupt
Ich muss gestehen, wir wollen es nicht mehr missen, unsere Kuschelorgien sind einfach schön. Und mal ganz unter uns, es streichelt einem ja doch die Seele, das er sich nur bei einem so sehr in die Arme schmeißt.

Oder meine ich das nur?

Diese kleine eifersüchtige Stimme tief in meinem Köpf, muss ich wohl noch etwas mehr knebeln.

Liebe Grüße

Eva und Kylar.

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