Serie Dummy Training Teil 1 -Erfolg geht durch den Magen- Futterdummy

Futterdummytraining
Erfolg geht durch den Magen

Manche Hunde apportieren einfach alles, vom ersten Momentan, werden Stöckchen, Bälle und co gebracht. Andere haben das nicht so stark in den Genen oder sehen darin einfach den Nutzen nicht.

Ein schönes Beispiel ist das Kylar keinen Ball brachte. Natürlich heißt es laut Rasse Beschreibung Husky’s apportieren nicht. Aber darin lag gar nicht das Problem. Er hatte als typischer Husky und damit Sichtjäger, Spaß an fliegenden Objekten. Solange der Ball in Bewegung war rannte er wie von  Tarantel gestochen, hinter dem Unbekannten Flugobjekt (UFO) her. Lag es dann am Boden so drehte er sich verständnislos um, ganz nach dem Motto, guck mal Mama ist kaputt.
Wir haben es Tage lang probiert ihm zu erklären, das er den Ball bringen muss, damit er wieder fliegt. Keine Chance!

Und dann kam der Tag X, mein Mann war mit Kylar auf der Hundewiese und da schmiss ein Mann den Ball. Sein Hund apportierte diesen. Eine Zeitlang schaute sich unser Hund das Spielchen einfach nur an. Dann irgendwann trappte er los. Fing den Ball ab und brachte ihn zu meinem Mann. Es war der erste Balldiebstahl einer ganzen Diebesserie die bis heute anhält. Ich würde sagen das gequietscht meines Mannes hat das wohl unterstützt, seit dem holt Kylar Bälle. Und wir haben beide was davon. Er hat  seinen Hetztrieb und seine Jagtfrequenz  und wir sind Glücklich ab und zu auch einfach mal Mit einem Ball Spaß zu haben. Ein Balljunkie ist er nicht. Aber ein Dieb.

Nun wollten wir das auch noch auf den Futterdummy umlenken. Drauf gekommen sind wir über das Antijagttraining.

Methode 1

Ihr werft den Dummy in eurer Wohnung einen Meter von euch weg. Geht euer Hund hin und nimmt den Dummy in den Mund, so motiviert Ihr ihn zu euch zu kommen. Durch fröhliches Locken. Bringt er den Dummy mit, öffnet Ihr den Futterbeutel und lasst ihn eine Kleinigkeit draus bekommen.
Dann werft Ihr ihn nochmal, immer wenn er Ihn bringt dann lobt ihr ihn und gebt Ihm Futter direkt aus dem Dummy.
Nach zwei, drei Mal gibt es einen Jackpot. Er  darf den Beutel leeren und das Training ist positiv beendet.
Das baut ihr in der Entfernung langsam aus.

Probleme

Dummy wir verschleppt

Kylar brachte den Futterdummy nicht. Er wollte ihn immer in sein Körbchen bringen.
Habt ihr auch so einen Hund der die Sachen gerne Bunkern will, dann setzt euch einfach ins oder vor das Körbchen, so steuert er direkt auf euch zu. Und ihr könnt ihm den Dummy freudig weg nehmen und direkt belohnen.

Ein anderes Problem ist, das selber knacken wollen. Manche Hunde wollen den Dummy lieber kaputt kauen um an das Futter zu kommen. Das solltet ihr unterbinden. Nehmt den Dummy Weg. Ich habe Kylar für so ein Verhalten nix aus dem Dummy gegeben. Es gab auch keinen Ärger, es wurde aber auch nicht bestärkt.

Dann Probiert mal Methode 2 aus

Das Rückwärtsapportieren

Hierbei sollte euer Hund vor euch stehen und euch angucken. Ihr legt den Dummy zwischen euch und den Hund. Dabei werdet Ihr vom Hund schon beobachtet. Stellt euch wieder hin und lasst euren Hund den Dummy inspizieren. Sobald er ihn berührt oder Hochheben will bestärkt ihr das und greift unter den Dummy, so dass ihr gemeinsam den Dummy anhebt, ohne dem Hund diesen sofort weg zu nehmen. Öffnet dann den Dummy auf eurer Hand und last Ihn aus dem Dummy fressen.
So könnt ihr die Distanz zwischen dem Dummy und dem Hund langsam vergrößern und auch die Distanz zwischen euch und dem Dummy. Nicht beides gleichzeitig vergrößern. Langsam Schritt für Schritt Distanz aufbauen.

Warum sollte der Hund aus dem Futterbeutel fressen?

Damit der Hund versteht das das Futter aus dem Dummy kommt und nicht vom Mensch allein. Er soll verknüpfen: Bringe ich das komische Ding dann gibt mir der Mensch das was drin ist. Er wir schnell Freude entwickeln, den Dummy zu einem zu bringen und nicht mehr selbst zu zerkauen.

Nächste Woche in der Serie – Wie bringe ich den Befehl Apport bei, Training aufbauen mit Umwelteinflüssen.

Liebe Grüße und nasse Küsse

Eva und Kylar

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