Strengeres Hundegesetz?

Andre Hundehalter andere Sitten

Vor einigen Wochen habe ich etwas mit erlebt was mich rasend gemacht hat, auf dem Weg zu Arbeit lies ein alter Mann, der zu Gattung alt gewordener Frauenheld mit Rollkragenpulli und Lederjacke gehört, seinen Zwergpudel gegen eine Hauswand pinkeln.

Da stockt mir der Atmen schon in der Lunge, kennt ihr dieses tiefe Durchatmen, was alles vergessen lässt. Nein es half nix, ich konnte mein loses Mundwerk nicht halten und Sprach den Herrn an ,,Verzeihen Sie, muss das sein? Sie sind der Grund warum alle Hundehalter in Verruf geraten.“  Die Antwort des Jahrtausends „Schönen Tag noch!“

Und da stand ich nun, wütend bis in die Haarspitze, ging ich zur Arbeit.

In solchen Situationen Frag ich mich immer, würde ein strengeres Gesetz helfen?

So ein blutrünstiges Spiel

Listenhunde, stehen unter so strengen Auflagen, das fast keiner sich den armen Tieren mehr an nimmt. Aber die sind doch selten das Problem oder?

Also ich hatte noch nie eine unangenehme Erfahrung mit einem Listenhund, aber vielleicht ist es auch einfach so, dass bei uns Labi´s, Boxer und Co. Einfach mehr vertreten sind und es wie mit dem Japanern ist (Ich kenne keine), wenn man keinen kennt kann auch keiner böse sein. Absurde Unlogik-Logik. Aber gut.

Ich war so wütend, das ich die Polizei angerufen hab um Anzeige zu erstatten, Fazit – wenn das nicht mein Eigentum ist, kann ich auch keine Anzeige erstatten. Da kommt also so ein Dreckskerl her und lässt seinen unschuldigen Hund gegen eine neue Fassade pinkeln und ich kann nix dagegen tun? Aber hallo, in der Mittagspause wurde natürlich der Laden aufgesucht und der Inhaber des Gebäudes darüber informiert das der Herr jeden Morgen zur selben Zeit da lang läuft, das ich als Zeugin gerne zur Verfügung stehe und ich eine Anzeige empfehle.

Wisst Ihr mich würde das gar nicht so aufregen, wenn es hier darum gehen würde, das ein alter Mann seinen Hund einen Moment nicht im Blick hatte und ein Missgeschick passiert ist, aber provokant seinem Hund dabei zuzugucken, das macht mir Bauchschmerzen.

Was wäre wenn es Grundsätzlich strengere Gesetze geben würde?


Ich finde es zum Beispiel ein Unding, dass man als Besitzer eines Großen Hundes eine Prüfung, in manchen Städten ablegen muss  und als Besitzer eines kleinen Hundes nicht. Da ich ständig überall lese, kleine Hunde sind auch Hunde, was ich nur unterschreiben kann, warum müssen die dann nicht ran, weil bei denen nicht direkt die halbe Wade fehlt, wenn die zu schnappen?

Sollte man nicht schauen, ob man sowas wie einen Gehorsamstest einführt? Anstatt permanenten Leinenzwangs, in gewissen gebieten? Stellt euch vor, nicht nur jeder Listenhund sondern auch alle anderen Hunderassen müssten einen Wesenstest machen, wäre das nicht zum einen Fair und zum anderen auch noch sinnvoll, denn die breite Hundemaße wäre einfach besser erzogen? Wie oft regen wir uns darüber auf, dass Menschen einfach Ihre Hunde laufen lassen, das die Hunde von anderen nicht abrufbar sind oder einfach auf den eigenen Hund los gehen. Da wäre das Thema doch einfach mal etwas mehr geregelt. Man könnte einführen, dass jeder Hund mit einem bestanden Wesenstest weniger Hundesteuern zahlen muss. In manchen Städten ist es sogar so, dass wenn der Hund die Begleithundeprüfung abgelegt hat, weniger Steuern anfallen. Das finde ich klasse, da wird das Hunde erziehen wirklich belohnt und auch wert geschätzt.

Ich fände so einen Hundeknigge echt nicht schlecht.

Was dürfen eure Hunde, was dürfen Sie nicht?

Kylar darf nicht andere Hunde Fixieren. Kylar darf aber andere Hunde anschauen. Der Unterschied ist deutlich in der Körperhaltung zu sehen und in seinem Verhalten.

Kylar darf nicht an Hauswände, Laternen, Zäune pinkeln oder sein großes Geschäft machen, erlaubt sind Grünflächen, Gebüsche etc. Da wo ich es auch beseitigen kann und kein Schaden entsteht.

Kylar darf nicht zu anderen Menschen oder Hunden ohne meine Erlaubnis, Kylar darf um Erlaubnis fragen und bekommt die natürlich auch bei uns bekannten Hunden oder Menschen. Gibt doch nichts Schöneres als alt bekannten in die Arme zu laufen.

Kylar darf nicht andere Menschen anspringen und da gibt es auch nichts was Kylar darf.

Ich möchte einfach, dass Jeder der in Berührung mit meinem Hund kommt, ihn als angenehm in Erinnerung hat. Er soll nicht aufdringlich sein, nichts beschädigen und am besten für viele gar nicht auffallen, denn dann hab ich alles richtig gemacht, es fühlt sich keiner von uns gestört wie von manch einem Raucher oder einer stark Parfümierten Frau der man durch die Innenstadt folgt.

Was ist denn euch besonders wichtig? Fändet Ihr das schlimm, wenn euer Hund auch einen Wesenstest machen müsste? Glaubt Ihr mit strengeren Gesetzen könnte man, manchen Hundehaltern auf die Pelle rücken oder werden Sie sich eh nicht dran halten?

Da bin ich mal gespannt.

 

Liebe Grüße und nasse Küsse

 

Eva und Kylar

13 thoughts on “Strengeres Hundegesetz?”

  1. Ja, super Idee. Lasst uns Hundehalter und Hunde noch mehr einschränken, noch mehr Regeln, noch mehr Verbote, noch mehr Einschränkungen. Das ist ganz bestimmt genau das, was wir brauchen.
    Die Lösung wäre ja ganz bestimmt nicht mehr Grünflächen und kontrollierte Freilaufflächen einzurichten. Wo kämen wir denn da hin, wenn Besitzer von unverträglichen Hunden plötzlich die Möglichkeit hätten ihre Hunde auch Mal alleine in einer einzäunten Freilauffläche laufen zu lassen, wo sie keine anderen Hunde oder gar Menschen gefährden. Alle den Wesenstest machen lassen und bei Nichtbestehen lieber gleich einschläfern! Oder wenn es genug Grünfläche gäbe, dass Hunde nicht erst 2 Stunden durch ein Stadtgebiet laufen müssten (wo sie nichts anpinkeln dürfen), bevor sie sich lösen können. Unvorstellbar! Verbote sind sicher die einzige logische Schlussfolgerung. Nicht.

    1. Niemand spricht davon Hunde einschläfern zu lassen, bei nicht bestehen. Ich finde nur das man grundsätzlich mehr schauen sollte wo und wie man sich Tiere anschafft. Wenn ich mitten in einer Innenstadt lebe, wo es keine Grünflächen gibt oder es bis zu nächsten ein morz Fußmarsch ist, dann muss ich mich doch vorher gefragt haben, wo mein Hund hin macht. Also anstatt Ihn an eine Hauswand pinkeln zu lassen, könnte man den nächsten Busch aufsuchen, für die erste Erleichterung. Kylar geht mit zur Arbeit und das ist auch mitten im Industriegebiet, da lassen wir ihn trotzdem nicht an irgendwas pinkeln was dadurch beschägdigt wird. Was die Agressiven Hunde an geht, muss man gewährleisten können, das den Hunden keine Gefahr droht. Das bedeutet das ich a nicht tolleriere das freilaufende Hunde, agressive Hunde bedrängen weil sie nicht auf Rückruf reagieren und B das ich von einem Halter mit agressiven Hund möchte, das er aufpasst das sein Hund auch keinen Schaden verursacht, aber nach dem Motto funktioniert es leider nicht. Die meisten Hunde können keinen Rückruf und laufen auf jeden anderen Hund drauf zu und die Hundehalter mit agressiven Hunden können sich kaum dagegen währen. Da kann man Ihnen auch keinen Vorwurf machen. Das es generel zu wenig Grünflächen für Hundehalter gibt und das wir alle zu viel eingeschränkt sind durch unnötige Vorschriften sehe ich genauso, aber warum ist das so. Weil man keine Lust mehr darauf hat unkontrollierte Hunde zu haben und dabei sind nicht die Hunde das Problem, sondern meist die Besitzer. Das muss nicht sein…

  2. Darf ich einmal fragen, wegen welcher Straftat Du Strafanzeige erstatten wolltest? Das Urinieren von Hunden an Hauswänden ist keine Sachbeschädigung, sie sind ein Ärgernis, dass man dem Hauseigentümer gerne zur Kenntnis bringen kann. Selbst das Urinieren von Menschen in der Öffentlichkeit ist keine Straftat (Erregung öffentlichen Ärgernisses bedarf einer zusätzlichen sexuellen Handlung), sondern auch nur eine Ordnungswidrigkeit.

    Sicher kann man den Eigentümer des Hauses davon unterrichten und er kann entscheiden, was er dagegen tun möchte. Ich halte es aber für ein schweres Unterfangen dieses Urinieren dauerhaft zu vermeiden. Vielleicht wäre eine Beschwerde beim Ordnungamt besser gewesen, aber auch hier müsste es wahrscheinlich eher ein wiederholte Koten auf dem Gehweg ohne Entfernung sein, damit irgendjemand aktiv wird.

    Ich gebe offen zu, dass ich jedem Hauseigentümer – auf Anfrage – helfen würde, der mich bittet mitzuteilen, wer den Hund vor der Türe im Vorgarten / Eingangsbereich seine Geschäfte verrichten lässt, aber ich käme nie auf die Idee Strafanzeige zu erstatten …..
    Gut, ich weiß, dass es nicht geht, aber dennoch…

    Und abschließend frage ich mich, wer sollte die Einhaltung der strengeren Gesetze auf den Weg in die Gemeindevertretungen, Stadträte, Landesparlamente bringen und dann kontrollieren?

    Viele nachdenkliche Grüße
    Sabine mit Socke

    1. Da Urin, äußerst agressiv ist und sich durch die Hauswand frist und durch einmaliges Urinieren immer mehr tiere dazu verleitet werden, kann man hier denke ich schon von einer Sachbeschädigung sprechen. Allein die Tat ob Mensch oder Tier ist inakzeptabel. Ich möchte auch nicht das Jemand mein Auto anpinkelt weil er gerade keinen Busch findet und mir ist es sicherlich auch schon passiert, das ich nicht schnell genug Kylar ein Nein hin geschmissen hatte und er das Beinchen gehoben hatte, aber dann hab ich das beseitig und nicht dreist zu geguckt, wie mein Hund 15 sec eine Hauswand anpinkelt bis der Pipimann leer war.

      Ich denke eine Kontrolle etc ist sehr schwer, das ist wie mit Straffzetteln, man ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber schauen wir uns mal Rom an, da hab ich nicht einen Kackhaufen gesehen und warum nicht, weil jeder einen tütenspender an der Leine hat. Wie viele Menschen haben hier in deutschland einen Tütenspender an der Leine, geschweige denn eine Tüte mit.

      Keinesfalls möchte ich die Hunde dafür zur rechenschaft ziehen, das sind arme Tiere die es aus Instinkt tun und es nicht besser wissen, weil es für sie ganz natürlich ist. Aber an der anderen Seite der Leine müssen doch auch Halter sein die mal eingreifen oder nicht?

      Mich macht das ganze auch sehr nachdenklich und frage mich einfach, muss das alles so sein wie es ist?

      1. Bitte sei mir nicht böse, aber Deine Ansichten sind rechtlich wirklich nicht haltbar. Urin führt nicht zu einer Substanzverletzung wie sie das Gesetz sie für eine Straftat fordert. Es mal sich um eine Eigentumsverletzung nach BGB handelt, nicht aber um eine Straftat.

        Ich gebe zu, dass ich in Anbetracht der Gefahren und der Einsätze der Polizei in der letzten Zeit auch sehr froh bin, dass sie hier nicht ermitteln müssen. Das wäre ein Fass ohne Boden, wenn man das Urinieren von Hunden kontrollieren müsste.

        Ich finde Deine Aufregung und vornehmlich Deine Ausdrucksweise wie Dreckskerl für den hier beschriebenne Sachverhalt, der rechtlich unbedeutend ist, etwas sehr ungewöhnlich….. Mir fehlt bei Deiner Sicht etwas die Verhältnismäßigkeit, so dass ich es bei dieser Antwort belassen möchte.

        Viele Grüße
        Sabine mit Socke

      2. Im Nachgang wollte ich noch fragen, wo Dein Hund uriniert. Die Bäume und Grünflächen gehören der Stadt, ebenso die Laternen und Verkehrsschildermasten, gleiches gilt für den Bürgersteig. Oder bist Du mit immer mit einer Gießkanne unterwegs? Die Frage ist wirklich ernst gemeint, denn das Eigentum der Städte und Gemeinden sollte doch genauso geschützt werden, wie das Privateigentum…..

        1. Ich bin überhaupt nicht Böse, darüber das man unterschiedlicher Meinung sein kann, falls das je so rüber gekommen sein sollte, denn so empfinde ich es gerade aus deiner Antwort. Aber beim schreiben ist ja immer alles Realtiv mit Emotionen.

          In den Zeiten in dennen wir leben, ist es leider so, das wir uns viel mit Terror und anderen Ausschreitungen befassen müssen. Du hast voll kommen recht, das es für die Polizei ein mehraufwand wäre der nicht tragbar ist. In meinem Artikel geht es zwischen den Zeilen eher um das Thema Moral und Verhalten anderer Menschen gegen über. Es ist eine Sache das unsere Gesellschaft nicht mehr Grüßt aber eine ganz andere Sache Fremdes Eigentum zu beschädigen und ja auch hier hast du recht. Mit fremden Eigentum ist auch, das Eigentum der Stadt gemeint. Auf den Grünflächen der Stadt und ja auch im Wald am Wegesrand werden die Hinterlassenschaften meines Hundes entfernt. Ich habe Kotbeutel immer mit. Das selbe gilt in der Stadt, sollte mein Hund in die Stadt machen, habe ich Kotbeutel mit und mache es weg. Hierbei achte ich darauf, meinem Hund vor dem Rundgang durch die Stadt, wo es bekanntlich wenig Grünflächen gibt die Möglichkeit zu bieten sich zu erleichtern.
          Zusätzlich dulde ich weder ein anpinkeln von Latternen, Gartenzäunen, Häusern, Brüstungen, Straßenschildern, keine Bepflanzen Grünflächen die Jahreszeitlich hergerichtet wurden, Orte wo Kinder spielen, etc. und trotzdem ist Kylar immer bei uns mit und wie können wir das ganze realisieren? Durch eine Vorplanung. Wir planen vorher eine Runde ein wo er sich freie Orte suchen kann, wie zum beispiel Felder. Wobei ich auch hier recht streng bin. Mein Hund läuft nicht durch Felder die bestellt worden sind. Davon Leben andere Menschen und damit beschädige ich auch eine Ernte eines anderen. Das machen schon Wildschweine und co. das muss nicht auch noch der Hund. Also wie du siehst, ist es mir sehr wichtig, Respekt vor dem Eigentum anderer zu haben und ich gebe mir durchaus Mühe, es für Kylar so angenehm wie möglich zu machen und meine Umwelt nicht zu stören.
          Zum punkt Gieskanne, ja wir haben immer eine Flasche Wasser für Kylar mit zum trinken, da er allerdings auch häufig Durchfall hat, nehmen wir die Soße so weit wie möglich auf und probieren sie dann teilweise weg zu spülen. Ich bin für die hinterlassenschaften meines Hundes Verantwortlich.

          Da aber keiner mehr von sich aus Rücksicht auf andere nimmt, jeder kann sich einfach immer etwas mehr raus nehmen, man muss nicht mehr gucken das man keinen Stört und weil das ja auch nicht der andere tut kann man es auch weiter auf die Spitze treiben. So dass dieser Zustand immer mehr wird, frage ich mich, muss erst wieder irgendwas passieren, das die Menschen wieder etwas mehr Rücksicht nehmen und mal an sich selber appelieren das man viele Begegnungen auch anders lösen kann? Ich muss sagen ich habe die Nase gestrichen voll, gestrichen voll von Hundebesitzern die Ihren Hund frei laufen lassen, der zu einem gerannt kommt und den eigenen Hund dann angreift, der nicht Rückrufbar war und man auf weiter Wiese schon von weitem hätte gesehen werden können. Ich habe die Nase voll in Hundescheiße zu tretten obwohl hier überall Kotbeutelspender hängen, was ist zu viel verlang sich eine Tüte aus dem spender zu nehmen und seinen Dreck weg zu machen? Und ja ich habe die Nase voll davon das ein teil der Hundebesitzer sich so schrecklich aufführen, das der Teil der wirklich bemüht ist der Allgemeinheit nicht auf den Geist zu gehen immer im schlechten Licht da steht.

          Ich finde es gut das wir anderer Meinung sind, darf dein Hund gegen Gegenstände pinkeln die nicht zur Grünfläche zählen?

          1. Ich möchte Dich an Deinen eigenen Artikel erinnern, in dem es um das Urinieren ging. Es geht nicht darum den Kot aufzuheben, was wir schon zur Kontrolle des Kotes unseres kranken Hundes sowieso tun müssen. Insoweit ist Dein Ärger über Hundekot und Deine Vorgehensweise für diesen Austausch nicht zielführend.

            Unser Hund darf an Laternenmasten, Bäumen und öffentlichen Grünflächen urinieren, weil ich sonst erst einmal einige Kilometer außerhalb der Ortschaft bringen müsste. Und weil Urin nicht die von Dir beschrieben ätzende Wirkung hat, beschädige ich damit kein Eigentum und wurde auch noch nicht angezeigt. Es hat auch wirklich noch niemand versucht…..

            Ich hoffe, dass Du Deinen Irrglauben zur Wirkung von Urin und die strafrechtlichen Folgen langsam erkennst. Was für mich viel wichtiger ist, ist Folgendes.

            Was würde ich meinem Hund nehmen, wenn er seinen Trieben des Markierens nicht nachkommen könnte. Sie schnüffelt und setzt mit ihrem Urinabsatz eine neue Marke. Das ist Kommunikation unter Hunden. Sie davon weg zuziehen käme mir nicht in den Sinn. Nein, ich lasse sie nicht mitten auf der Straße markieren, wenn dort Kot liegt und auch Vorgärten Hauseingänge sind tabu.

            Ich bin ein sehr rücksichtsvoller Mensch, aber mir gehen Deine Ansichten einfach zu weit. Ich finde sie mehr als unrealistisch. Zudem hoffe ich, dass sie sich nicht durchsetzen oder Anklang bei einem Großteil der Menschen finden.

            Ich müsste Socke nämlich dann abgeben. Ich habe mit Socke einen chronisch kranken Hund, der bei einem Entzündungsschub viele kleine Gassirunden am Tag benötigt. Ein Gassigang um den Block mit meinem kranken Hund, wären nicht mehr möglich, ich müsste nachts, wenn es Socke schlecht geht, erst in Auto steigen, damit sie sich lösen kann. Unvorstellbar.

            Ich möchte die Diskussion hier auch abbrechen, weil ich – wie ich schon schrieb – nicht glaube mit Dir auf einen Nenner zu kommen. Dabei muss man ja nicht einer Meinung sein und kann andere Ansichten vertreten. Ich bin auch so erwachsen, dass ich in der Regel gut andere Ansichten vertreten kann. Ich denke, dass man mich so in der Bloggerwelt in den letzten Jahren auch kennengelernt hat. Du bist in Deiner Ausdrucksweise und Deinen Ansichten für mich zu extrem und das hat m.E. auch nichts mit der Moral und dem Verhalten gegenüber anderen Menschen und ihrem Eigentum zu tun. Dieses respektiere ich nämlich auch.

            Viele nachdenkliche Grüße
            Sabine mit Socke

          2. Nach BGB 823 und BGB 833 sind Verunreinigungen und Schäden die durch ein Tier verursacht wird vom Halter zu tragen. Hierbei handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, es sind Strafen bekannt von 2000€ wo ein Hund an die Haustür gepinkelt hat.
            Ich denke das du deine Gründe hast und diese nachvollziehbar sind. Was den Krankheitsfall angeht.
            Zusätzlich war der ganze Artikel nicht nur auf das urinieren bezogen. 😉
            Ich bilde mir da keine Meinung über dich oder die gute Socke. Und ich finde auch das öffentliche Grünflächen und eine Gebäudewand ein Unterschied ist. Denn ins Gebäude kann es sehr wohl einziehen und erhebliche Sachschäden verursachen. Denn bei dem einmal
            Pinkeln bleibt es nicht. Du hast es selber genannt. Es wird von anderen Hunden drüber markiert und so saugt sich die Hauswand kontinuierlich voll.
            Darüber gibt es schon Zivilrechtlich Urteile.
            Was nun nicht bedeutet das ich durch die Stadt renne und Hundehalter notiere. Das ist Blödsinn und darum ging es hier auch nie.
            Ich finde es super das man in der Bloggerwelt mal andere Meinung hat. 🙂

  3. Du hast immer so interessante Themen hier, da muss ich doch gleich mal meine Meinung loswerden. 🙂

    Also ein Wesenstest wäre schrecklich für uns. Kalle ist noch dabei zu lernen, dass fremde Menschen keine Gefahr darstellen und es wäre äußerst kontraproduktiv, würde er nun in einem Wesenstest von Fremden bedrängt und erschreckt. Da geht es ja auch nicht im Erziehung, sondern um das Verhalten des Hundes in potentiell bedrohlichen Situationen. Kalle würde vermutlich bestehen (Bellen und Weglaufen sind ja erlaubt), wäre aber womöglich noch stärker traumatisiert als vorher.

    Eine Begleithundhundeprüfung würde ebenfalls nicht unbedingt etwas über das Verhalten des Hundes im Alltag aussagen. Es gibt Hunde, die auf dem Hundeplatz wunderbar „funktionieren“, sich aber draußen benehmen wie Sau. Andererseits gibt es auch Hunde, die (möglicherweise rassebedingt), mit Sitz-Platz-Fuß-Übungen nicht viel anfangen können, aber im Alltag gut lenkbar sind und niemanden belästigen.

    Was ich vielleicht sinnvoll fände, wäre ein Sachkundenachweis für alle Hundehalter, damit man sich wenigsten grundlegend mit dem Thema auseinandersetzen muss. Allerdings ist dann natürlich nicht garantiert, dass man dieses Wissen auch anwendet…

    Was die Unerzogenheit der Hunde anderer Leute angeht, halte ich mich gerne an ein hessisches Lebensmotto: „Bevor isch misch uffreesch, isses mer liewer egal!“ 🙂

    1. Deswegen hatte ich ja geschrieben, das eine Art Haltertest (Sachkundeprüfung) vielleicht eine gute Alternative wäre. Aber ich bezweifle, das sich da irgendwer dran hält.

      Eine der Fragen in der Sachkundeprüfung war: ´´Sie sehen wie ein kleiner Hund vom Halter hoch gehoben wird, was machen sie?´

      Die richtige Antwort war : ´Ihn darauf hinweisen das, dies ein falsches Verhalten ist.´

      Na wie oft möchte ich mir denn eine Blutige Nase abholen. Das solche Fragen teils total Realitätsfremd sind, ist mir komplett bewusst. Vielleicht ist es eine gute Alternative, wie ein anderer Leser geschrieben hat, mehr eingezaunte Grünflachen von den Städten zur verfügung gestellt zu bekommen. So dass auch Agressive Hunde mal in ruhe frei laufen können etc.

      Aber das Hauptproblem bleibt leider beim Halter und eine Prüfung um das Mensch – Hund team zu testen wäre nicht verkehrt und wenn das bedeutet das ein Agressiver Hund mit seinem Herrchen einfach zeigen müssen, wie sie Ihren Altag möglichst Stressfrei bewältigt wird. Genauso, wie bei ängstlichen Hunden.

  4. Einen wunderschönen guten Morgen!

    Also bei den Kommentaren frage ich mich ob hier Hauseigentümer kommentiert haben. Ich selbst habe „Kunden“, die eben mit dem Urinieren massive Probleme habe. Sie dürfen regelmäßig Ihre Fassade Instand setzten lassen, weil diese von Urin zerstört ist.
    Natürlich könnte man eine Farbe wählen, die weniger anfälliger ist bzw. man den Schaden weniger sieht, aber dennoch ist die Substanz – Putz usw. – angegriffen. Zudem hat das einfach nicht zu sein.
    Ich will keinen Kot oder Urin in meinem Vorgarten, egal ob vom Mensch oder dem Tier.

    Im Normalfall gibt es in jedem Ort Grünflächen, die für das Urinieren geeignet sind. Selbst in Paris, wo ein Hundeverbot in quasi jedem Park ist, hat Kathy an diversen Bäumen – nicht an den Baum selbst – eine Möglichkeit gefunden sich zu erleichtern….und sie ist da eigentlich schon wählerisch. Somit kann ich den Beitrag relativ gut nach voll ziehen.

    Bei sog. „Listenhunden“, die von heute auf morgen ein neues Leben führen mussten, weil einer oder zwei aus der Reihe tanzten. Die in ihrer Lebensqualität massiv eingeschränkt wurden, da wird ein mega Aufstand gemacht, obwohl die Meisten wirklich treue Seelen sind. Doch die wirklichen Probleme werden außer acht gelassen. Persönlich freue ich mich mehr über ein Treffen mit einem „bösen Listenhund“ als mit so mancher Fußhupe oder Knutschkugel, weil sie meist den nötigen Anstand mit bringen.

    Würden wir in der Masse etwas mehr Menschlichkeit an den Tag legen, dann hätten wir ein wesentlich angenehmeres miteinander. Das fängt beim „Guten-Tag“ sagen an, geht über das Wertschätzen von fremdem Eigentum, bis hin zu Entsorgen des Mülls und noch viel weiter.

    Keiner sagt, dass ein Hund nicht mehr Hund sein soll, aber ist es zu viel verlangt, wenn der Hund einfach auch lernt ein bisschen acht zu geben?! Manchmal würde ich gerne sehen, wie es so manchem Menschen ginge, wenn man so unpfleglich mit ihren Dingen umginge.

    Eva, man holt sich nicht zwangsläufig eine blutige Nase. Die Leute sind überfordert, reden sich raus und schauen doof. 😀 Habe es ein paar mal getestet, bis es mir zu doof wurde.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag,
    Yvo & Kathy

    PS: Lass deinen Schreibstil wie er ist, auch wenn manche ihn nicht mögen. Er macht dich authentisch. 🙂

    1. Na nun wird es ein wunderschöner guten Morgen =),

      Danke für deinen so beherzten Beitrag, ich habe mich sehr darüber gefreut, das Jemand, den Input des Textes im Ganzen erfasst hat.

      Ich liebe es unterschiedliche Meinungen zu vereinen und in Diskussionen, diesen auf den Grund zu gehen. Es ist immer wieder Spannend aus welchen Gründen, Mensch oder Tier handelt.
      Und deine Meinung spricht mir aus der Seele, du hast verstanden was ich im großen und ganzen sagen wollte und ich freue mich das du dich zu Wort gemeldet hast.

      Was leider in der heutigen Zeit auch viel zu kurz kommt, ist das ICH sein. Man verstellt sich für Arbeitgeber, Bekannte, Familie , Freunde und am ende ist man Jemand, den man selber kaum wieder erkennt. Schließlich ist es uncool und langweilig, sich so zu nehmen wie man ist. Also keine Sorge, ich bleibe mir weiterhin Treu und meinem Schreibstil auch, es war ja harte Arbeit aus der Reihe zu tanzen 😉

      Ich wünsche euch noch viel Spaß, genießt gemeinsam die Zeit.

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