Wie baue ich ein Markerwort auf?

Mit dem Zauberwort zum Erfolg

Manchmal stehe ich da, schaue Kuma an, atme tief durch und frag mich: ,,Warum gibt es eigentlich nicht das eine Zauberwort, welches all unsere Probleme löst?“

Er grinst mich wahnsinnig an, hinter seinen Augen siehst du die Murmel rollen und das dicke fette Fragezeichen. Wenn er doch nur verstehen könnte was ich will. Ich bin mir sicher er würde nur zu gern mit mir kooperieren.

Markerwort heißt einander verstehen

Ein Markerwort markiert den Punkt wo dein Liebling richtig handelt. Es ist eine punktuelle Bestätigung mit der ihr vom gleichen redet. Endlich keine Missverständnisse mehr.

Warum ist das so wichtig? Nur wenn ihr Beide wisst, was richtig ist, könnt ihr auch gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Denn in den Meistenfällen sagen wir unseren Vierbeinern, was sie nicht sollen. Aber dann stehen sie da, unwissend wie sie alternativ handeln sollen. Das Markerwort bietet uns die Möglichkeit richtiges Verhalen sofort zu bestätigen und die helfende Hand zu reichen.

Wann kann ich ein Markerwort benutzen?

Ganz simpel, immer dann wenn du richtiges Verhalten deines Hundes belohnen magst.

  • bei Hundebegegnungen
  • beim Tricksen
  • für den Grundgehorsam
  • für gutes Verhalten

Du kannst damit auch schlechte Angewohnheiten wie das Pöbeln an der Leine ändern. Doch dafür muss das Markerwort erst aufgebaut werden.

So baust du spielerisch ein Markerwort auf

Such dir zuerst ein Wort aus welches am Besten einsilbig ist. Gute Wörte sind KLICK, YES, TICK, TOP oder FEIN.

Bereite einige der Lieblingsleckerchen deines Hundes vor. Denn das Markerwort ist das Versprechen auf eine Belohnung. Die Belohnung muss nicht immer über Leckerchen erfolgen, es kann auch über Spielen oder Bedürfnisse erfüllen geschehen.

Zum Trainingsaufbau empfielt es sich allerdings auf Leckerchen zurück zu greifen.

Nenne dein Markerwort, greife erst dann zur Belohung und belohne deinen Hund.

Trainingsintervall

Die ersten 3 Tage

3-4 mal Täglich für ca 10 Leckerchen, das Markerwort nennen, erst dann in die Tasche greifen und den Hund belohnen.

Ab Tag 3

Baue das Markersignal schon bei gut gefestigten Kommandos mit ein. Erst das Kommando – dann Markerwort und dann wieder die Belohnung. Hierbei kann es sinnvoll sein die Belohnungsart auch mal zu wechseln. Ein Futterdummy, ein Spiel oder ein Leckerchen werfen anstatt aus der Hand.

Nach einer Woche

Das Signal sollte nun gefestigt sein und einsatzbereit für euren Alltag. Frische vor eurem Spaziergang noch einmal das Markersignal auf, wie an den ersten 3 Tagen und dann kann es los gehen in das Abenteuer Leben. Ab jetzt kannst du jedes positive Verhalten deines Hundes damit bestätigen.

Denk nur immer dran es ist das Versprechen auf die Belohung. Also vergiss diese nicht.

Wie du das Markersignal für bessere Hundebegegnungen einsetzen kannst, verrate ich dir im nächsten Blogartikel. Hast du bereits ein Markersignal? Welche ist es? Ist es ein Markerwort oder ein Klicker?

Liebe Grüße und nasse Küsse

Eva und Kuma

2 thoughts on “Wie baue ich ein Markerwort auf?”

    1. Klar ein Klicker ist ja auch ein Makersignal, ich persönlich bin so ein Schlumpi der schon froh ist wenn er die Leine nicht vergessen hat +lach+ also war der Klicker immer genau da wo ich nicht war.

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