Wie erkenne ich Stress bei meinem Hund?

Wie erkenne ich Stress bei meinem Hund?

Es gibt Situationen da ist es einem sofort bewusst. Der Liebling hat Angst. Das könnte dann sogar ein Blinder mit Krückstock spüren. Doch Angst kommt nicht ohne Stress.

Stress ist der Auslöser für viele negative Verhaltensweisen. Doch wie bekomme ich Stress bei meinem Hund mit? Was mich stresst muss ihn noch lange nicht stressen. Eine Fahne wird er wohl nicht schwenken, also muss ich lernen Ihn richtig zu lesen.

Ein Hund hat 4 Möglichkeiten eine stressige Situation zu klären.

4F

Flight = Flüchten

Fight = Kämpfen

Freeze = Erstarren

Flirt = rum albern

Welche dieser Möglichkeiten er wählt liegt ganz alleine an dem was er bis jetzt gelernt hat. Doch der Ursprung ist Stress.

Deswegen ist es so wichtig, das man Stress beim Hund erkennt.

Anzeichen für Stress

– flaches und schnelles Atmen

– hecheln (Lefzen sind stark zurückgezogen)

– züngeln

– beschleunigter Herzschlag

– einfrieren

– mehr Weiß in den Augen

– verstärkter Speichelfluss

– Haarausfall

– aufrichten der Rückenhaare

– Durchfall

– Gähnen

Es gibt noch einige weitere. All diese Anzeichen können ein Zeichen für Stress sein und werden Reflexartig ausgeführt. Das bedeutet der Hund macht es nicht Bewusst sondern aus Instinkt.

Viele der oben beschrieben Symptome können auch durch andere Auslöser auftreten.

Verstärkter Speichelfluss, wenn es gerade Abendessen gibt, nicht unbedingt Stress.

Haarausfall im Fellwechsel, beschleunigter Herzschlag nach dem rennen oder hecheln bei Hitze.

Deswegen ist es wichtig, die Situation und die äußeren Umstände mit einzubeziehen.

Doch ist Stress etwas negatives? Nein eigentlich nicht, jeder von uns hat Stress, wir alle haben irgendwann gelernt mit Stress umzugehen und das lernen auch unsere Hunde. Stress ist was völlig Natürliches in unserer Umwelt. Für Mensch und Tier. Trotzdem muss man nicht unnötigen Stress verursachen. Vermeiden können wir es allerdings nicht.

Deswegen ist es so wichtig, gemeinsam Strategien zu erarbeiten wie ihr eurem Hund aus Stress raus helft. Eine Möglichkeit ist es die Situation zu verlassen, eine andere ihn von der Situation ab zu Schirmen und eine dritte zu zeigen das Stress unbegründet ist.

Bei Kuma ist es so, das Stress am häufigsten in quängeln umschlägt, er macht sich bemerkbar, kann nicht ruhig liegen und wird aufgedreht. In dem ich mich zu ihm setze und meine Ruhe auf ihn übertrage fährt er schnell wieder runter. Sollte der Stress umschlagen in Angst, so ist seine erste Wahl die Flucht.

Wie wir bei Angst mit Kuma umgehen, hab ich euch in unserem Artikel … erklärt.

Sollte euer Hund häufig unter Stress leiden, sucht einen Tierarzt auf, auch Krankheiten können Stress auslösen und andere Krankheiten fördern. Nehmt das Futter eures Hundes unter die Lupe, schaut mit einem Hundetrainer über euren Alltag und vielleicht habt ihr am Ende einen viel Entspannteren Hund.

Auch wir haben gemerkt das Kuma durch seine Pubertät stark gestresst ist. Oft zeigt er Anzeichen für Stress. Das kann schon davon ausgelöst werden das ein Grashalm im Wind weht. Momentan passen wir sein Futter, dem neuen Hormonhaushalt an. Haben das Training angepasst und begegnen neuen Situation erstmal etwas ruhiger.

Unsere Erfahrungen erzähle ich euch bald. Vielleicht hilft die Futterumstellung ja.

Schaut ihr das eure Hunde wenig Stress haben? Oder gehört es einfach dazu?

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Liebe Grüße und nasse Küsse

Eva und Kuma

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