5 Tricks die euer Hund für Fotos können sollte

5 Tricks, die euer Hund für Fotos können sollte

Kuma ist der Trickkönig, er liebt einfach Tricks und ab und an haben wir dann tatsächlich auch einmal Tricks, die für Fotos einfach genial sind. Gerade wenn man alleine Fotografiert finde ich es immer schwierig, Kuma ins richtige Licht zu rücken. Vor allem das diese Fluse einmal still hält.

Warum auch, rum rennen ist so viel toller.

Deswegen heute unsere 5 Fototricks.

Was wirklich genial ist, einfach den Hund dort abzustellen, wo man ihn braucht.

1. Steh

Ein simpler Trick und doch so wirkungsvoll. Mit diesem Trick haben wir schon wahnsinnig schöne Bilder hinbekommen, einfach nur, weil ich Kuma am passenden Ort hinstellen konnte.

Wie bringe ich meinem Hund den Trick steh bei?

Ich habe Kuma ein Leckerchen in meiner Hand verfolgen lassen, dann mit der Hand abrupt gestoppt. Dabei das Leckerchen zwischen Daumen und Handfläche fest geklemmt, sodass eine gerade Hand entstand und Steh gesagt in dem Moment wo er angehalten hat. Im regungslosen Zustand hat er dann das Leckerchen bekommen.

Später hab ich ihm dann nur noch die flache Hand gezeigt und bin so einen Schritt weggegangen und direkt wieder ran. Bis wir es ausgebaut haben auf mehrere Schritte und dann auf die Distanz.

So entstehen dann so schöne Bilder wie dieses hier.

Unser nächster Trick ist eigentlich kein richtiger Trick, kommt aber bei vielen Hundehaltern viel zu kurz. Der Blickkontakt zwischen eurem Hund und euch.

2. Schau

Wusstet ihr das ein Hund, der Blickkontakt sucht zu 90 % besser abrufbar ist, als einer der dies nicht tut?

Wir haben das ganze mit Kuma´s Namen verbunden. Sobald ich Kuma sage, möchte ich, das er einen Blickkontakt mit mir sucht. Egal wie weit er weg ist, er muss sich nur umdrehen und auf mich schauen.

Trainiert haben wir das ganze, in dem ich ein Leckerchen vor seine Nase gehalten habe, dieses dann zu meinen Augen gezogen habe und so bald er kurzen Blickkontakt gesucht hat. Gab ich ihm das Leckerchen und nannte seinen Namen.

Auf die Distanz habe ich das Leckerchen später zugeworfen, das ist gerade dann sinnvoll, wenn man nicht möchte, das der eigene Hund immer auf seinen Namen zu einem läuft, sondern wirklich nur guckt.

3. Kopfablegen

Kopfablegen ist einer der Tricks die Kuma nicht ganz so toll findet, denn da muss man ja immer so lange ruhig bleiben. Mit den Hummeln im Hintern, funktioniert das bekanntlich schlecht. Trotzdem ist es einfach zu herrlich zu sehen wie viel Mühe er sich gibt und einem wirklich gefallen möchte. Und da sagt man immer Huskys haben keinen Will to please.

Geübt haben wir das, in dem ich Kuma ins Platz gelegt habe, dann nahm ich ein Leckerchen und legte es in die geschlossene Hand, direkt zwischen seine Vorderpfoten. Beim dran schnüffeln habe ich es dann leicht nach vorne gezogen, sodass er sich lang machen musste und gewartet. Durchs Shapen kennt es Kuma unterschiedliche Ideen zu verfolgen und sucht aktiv nach der Lösung, es hat also nicht lange gedauert, bis er seinen Kopf abgelegt hat und dafür gab es dann direkt das Leckerchen.

Wie ihr Shapen aufbauen könnt, verlinke ich euch – So bringst du deinem Hund Shapen bei

4. Halten

Genial finde ich es vor allem, wenn Hunde etwas Halten können. Gerade wenn es ein Knochen ist, finde es Kuma nicht ganz so lustig. Aber es trainiert auch direkt seine Impulskontrolle. Mit Würstchen, Steak, Karotten oder an den fiesen Dingen macht er es auch, sieht aber aus als würde ich ihn verhauen. Also wirklich hübsch ist es mit nicht essbaren Gegenständen.

Wie wir das geübt haben – könnt ihr ganz ausführlich in unserem Artikel nach lesen Trick Halten

5. Balancieren

Auf Kumas Kopf und Nase, haben wir schon so einiges balanciert. Es ist vor allem ein schönes Training, nicht immer direkt alles haben zu wollen, was in der Hand ist. Probiert eurem Hund mal ein Leckerchen auf die Nase zu legen, ich wette, dass er mit seiner Schnauze euch entgegenkommt. Ist ja auch logisch, wir haben unseren Hund so darauf konditioniert immer der Hand mit dem Leckerchen zu folgen, warum solle er es dann mal nicht machen? Dann läuft ja auch das Leckerchen an einem vorbei. Purer Unsinn.

Es war also gar nicht so einfach, Kuma diesen Trick beizubringen. Angefangen hab ich es, in dem ich seine Schnauze von unten in meine Hand gelegt habe und im dann das Leckerchen auf die Nase legte. Aber er zeigte dabei Meideverhalten. Damit meine ich, dass es ihm unangenehm war. In seiner Körpersprache signalisierte er mir einfach, dass es nicht der richtige Weg ist. Also musste ein anderer Weg her, natürlich hätte ich ihn da nun durch Prügeln können, aber das wollte ich gar nicht. Tricks sollen uns beiden Spaß machen. Also nahm ich die berühmte Leberwursttube, hielt sie Ihm hin und während er an ihr nuckelte, leckte ich ein Leckerchen auf seine Nase und nahm es dann auch wieder herunter. Dann ließ ich ihn nur noch an der Leckerchentube schlecken, während ich das Leckerchen auf die Nase legte. Für einen kurzen Moment zog ich die Leberwurst weg, sagte warte und ging direkt wieder zurück, bevor ich sich überlegen konnte zu wackeln. So bauten wir das Warten weiter aus. Mittlerweile geht es auch ohne Leberwurst und der Herr kann auch schön drauf warten. Das Leckerchen gibt es dann übrigens nicht direkt von der Nase, da er sich damit angewöhnt hat, nicht still zu bleiben. So nach dem Motto, wenn ich mich jetzt bewege, fällt es und ich kann es mir schnell schnappen. Also nehme ich das Leckerchen immer wieder von der Nase und füttere es ihm dann. So lernt er mehr Ruhe und irgendwann, darf er sich es auch im Fallen schnappen, wenn er gelernt hat, auf das Kommando zu warten.

Und was sind eure Lieblings Fototricks? Momentan arbeiten wir an unseren Haushaltshilfetricks, Kuma wird eine große Hilfe. Habt ihr Interesse davon bald mehr zuhören?

Liebe Grüße und nasse Küsse

Eva und Kuma

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