Camping mit Hund – Wie gewöhne ich meinen Hund ans Zelt?

Camping mit Hund – Wie gewöhne ich meinen Hund ans Zelt?

Vor unserem ersten Camping Trip ist es mir sehr wichtig, das Kuma so wenig Stress wie möglich hat. Eine neue Umgebung, andere Hunde, neue Gerüche, Abenteuer direkt vor der Haustür, dann muss nich noch die dünne Wand aus Stoff, die im Wind klappert und bei Regen prasselt, ein neuer Eindruck sein.

Also war die Mission ZELT geboren.

Meine Anforderungen an die Mission ZELT sind, das mein Hund lernt das unser mobiles Heim Ruhe, Entspannung und einen schönen Tag bedeutet. Doch wie sind wir das angegangen?

1. Zelt beliebt machen

Normalerweise würd ich sagen Liebe geht durch den Magen, aber das Zelt mit Leberwurst einzureiben war keine Option. Also haben wir das Zelt mit auf Ausflüge genommen und am Meer direkt an der Düne aufgeschlagen. Als Basis für alle Ausflüge.

Wir haben uns einfach ins Zelt gesetzt und schnell ist uns der kleine weiße Husky gefolgt, wollte sehen was sich hinter dem Orangen Geist versteckt und wurde dafür mit Leckerchen belohnt. So war schon der erste Eindruck ganz schön lecker.

Dann machten wir Ausflüge ans Wasser, haben getobt ausgiebig gespielt und die gemeinsame Zeit genossen. Erschöpft aber Glücklich sind wir dann zum Zelt zurück gekehrt.

Am Zelt selber haben wir dann gekuschelt, für jeden gab eine Leckerei und so wurder das Zelt zum Ruheort.

Es begleitete uns auf viele schöne Trips und um so öfters es aufgeschlagen wurde, um so mehr freuten sich die Hunde, denn das bedeutete ein Tag voller Spaß und Spannung.

Zusammen überstanden wir ein dickes Sommergewitter am Bodensee, Windige Stürme am Meer und genossen Sonnige Tage im Schatten.

Doch das alles ist nicht das selbe wie wenn man in einem Zelt übernachtet.

2. die erste Übernachtung im Zelt

Für mich war es ganz wichtig, das die erste Nacht, ruhig verläuft, das ich vorher alles bedacht habe, das es nicht zu aufregend wird. Also war klar, entweder wir Zelten im eigenen Garten oder wir schlafen im Zelt im Wohnzimmer.

Da ich momentan noch unter Husten leide und ich mich selber unwohl gefühlt hätte im Garten, bin ja auch so eine kleine Schisserin. Haben wir uns für das Abenteuer im Wohnzimmer entschlossen.

Schon als ich das Zelt auspackte, stand Kuma neben mir und keine zwei Sekunden später hockte er da drin.

Also wurde eine Kissenburg gebaut, denn die richtige Schlafmatte steht noch auf meinem Wunschzettel. Wenn ihr wissen wollt, warum wir ihn überhaupt ans Zelt gewöhnen, gibt es weiter unten unseren kleinen Traum und groß Projekt für euch zu lesen.

Zusammen haben wir uns mit seiner Hundedecke dann eingekuschelt und die Schotten geschlossen. Mit offenem Fenster, hatten wir die ein Teil der Geräuschwelt, den wir brauchten und haben gemeinsam die erste Nacht gemeistert. Es war wirklich schön, Kuma hat sich schnell zum schlafen hin gelegt und nur einige male in der der Nacht seine Liegeposition geändert. Das macht er allerdings auch im Flur.

Am nächsten Morgen haben wir noch etwas gekuschelt und sind dann zusammen aufgestanden.

3. steigert die Ablenkung

Für uns bedeutet das, das wir beim nächsten mal Zelten fahren werden, anderer Ort, andere Gerüche und vieles andere Neue. Für ängstlichere Hunde, empfehle ich allerdings noch einen Zwischenstopp im eigenen Garten ein zu legen oder bei Freunden, wo man zur not abbrechen kann.

Wie war denn eure erste Nacht mit Hund im Zelt?

Wollt Ihr mehr erfahren was unser großer Traum ist? Dann lest ruhig weiter und für alle anderen die mehr zum Thema Zelt lesen möchten, verlinke ich den Blog Kalte Schnauze – es ist ein toller Blog der sich viel um das Thema Reisen und Camping mit Hund dreht, auf dem ich immer wieder gerne stöbern gehe.

Unser Traum

Vor gut 1 1/2 Jahren zog mein Zelt ein. Denn das hatte ich mir zum Geburtstag gewünscht. Okay nun fragt sich die Mehrheit der Frauen wahrscheinlich warum man sich ein Zelt zum Geburtstag wünscht aber das mag ich euch heute auch verraten. Unser kleines Geheimnis wird gelüftet.

Vor gut 2 Jahren, machte sich in mir dieses Gefühl breit, das kann es mit meinem Leben doch nicht gewesen sein. Ich bin arbeiten gegangen, immer Vollzeit und hab immer dafür gearbeitet mir später die Träume erfüllen zu können. Doch irgendwann kam bei mir dieser Punkt, ich will nicht leben um zu Arbeiten. Sondern Arbeiten um zu Leben und am besten noch, wäre es wenn ich mein Hobby zur Arbeit mache. Aber welches Hobby?

Zu diesem Zeitpunkt wohnte bei uns noch kein Hund und ich war auf diesem Tripp irgendwas muss sich ändern aber was? Ein paar Wochen später fragte ich Mister X “ Nah was wünscht du dir zum Geburtstag?“ und wie jedes Jahr antwortete er mit der selben spielerischen Antwort, von der wir Beide wussten das es nie das zu kommen würde. „Ein Huskywelpen“

Im ersten Moment schnaupte ich nur entnerv, aber dann war da doch dieser Funken in mir, der sein Leben doch eh ändern wollte und so zog mehr oder weniger spontan ein Husky ein. Wie gewünscht kremmpelte er unser Leben um, doch mir reichte das noch nicht. Und so wurde die Idee geboren, eine Rundreise mit dem Rucksack durch Norwegen zu machen. Berge zu erklimmen, Seen zu bewundern und unter dem Sternenhimmel das Zelt auf zu schlagen. Doch oft kommt ja alles anders als man denk. Die Route ist fertig abgesteckt im Altas und doch sitzt man zuhause. Erst musste Kylar auf den Tripp vorbereitet werden und als fast alles so weit stand. Verstarb er und damit auch erst einmal der Traum, doch nun mag ich ihn neu angehen. Also bauen wir Norwegen neu auf und Kuma wird ein Teil davon und somit auch das Zelt.

Liebe Grüße und nasse Küsse

Eva und Kuma

2 thoughts on “Camping mit Hund – Wie gewöhne ich meinen Hund ans Zelt?”

  1. Hallo Eva,
    vielen lieben Dank für den tollen Eintrag! Unser Carlos ist seit gut eineinhalb Jahren bei uns und wir planen für den Sommer unseren ersten Campingurlaub mit ihm in Zaandvort *freu* Bisher wussten wir noch nicht wirklich, wie wir dieses Thema angehen sollten, was zu beachten ist uws., aber du hast uns dabei wirklich sehr geholfen 🙂 Wir werden deine Strategie auf jeden Fall so ausprobieren und melden uns dann noch mal zurück!
    Liebe Grüße an dich und den süßen Kuma 🙂
    Lisa mit Carlos

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