Strengeres Hundegesetz?

Andre Hundehalter andere Sitten

Vor einigen Wochen habe ich etwas mit erlebt was mich rasend gemacht hat, auf dem Weg zu Arbeit lies ein alter Mann, der zu Gattung alt gewordener Frauenheld mit Rollkragenpulli und Lederjacke gehört, seinen Zwergpudel gegen eine Hauswand pinkeln.

Da stockt mir der Atmen schon in der Lunge, kennt ihr dieses tiefe Durchatmen, was alles vergessen lässt. Nein es half nix, ich konnte mein loses Mundwerk nicht halten und Sprach den Herrn an ,,Verzeihen Sie, muss das sein? Sie sind der Grund warum alle Hundehalter in Verruf geraten.“  Die Antwort des Jahrtausends „Schönen Tag noch!“

Und da stand ich nun, wütend bis in die Haarspitze, ging ich zur Arbeit.

In solchen Situationen Frag ich mich immer, würde ein strengeres Gesetz helfen?

So ein blutrünstiges Spiel

Listenhunde, stehen unter so strengen Auflagen, das fast keiner sich den armen Tieren mehr an nimmt. Aber die sind doch selten das Problem oder?

Also ich hatte noch nie eine unangenehme Erfahrung mit einem Listenhund, aber vielleicht ist es auch einfach so, dass bei uns Labi´s, Boxer und Co. Einfach mehr vertreten sind und es wie mit dem Japanern ist (Ich kenne keine), wenn man keinen kennt kann auch keiner böse sein. Absurde Unlogik-Logik. Aber gut.

Ich war so wütend, das ich die Polizei angerufen hab um Anzeige zu erstatten, Fazit – wenn das nicht mein Eigentum ist, kann ich auch keine Anzeige erstatten. Da kommt also so ein Dreckskerl her und lässt seinen unschuldigen Hund gegen eine neue Fassade pinkeln und ich kann nix dagegen tun? Aber hallo, in der Mittagspause wurde natürlich der Laden aufgesucht und der Inhaber des Gebäudes darüber informiert das der Herr jeden Morgen zur selben Zeit da lang läuft, das ich als Zeugin gerne zur Verfügung stehe und ich eine Anzeige empfehle.

Wisst Ihr mich würde das gar nicht so aufregen, wenn es hier darum gehen würde, das ein alter Mann seinen Hund einen Moment nicht im Blick hatte und ein Missgeschick passiert ist, aber provokant seinem Hund dabei zuzugucken, das macht mir Bauchschmerzen.

Was wäre wenn es Grundsätzlich strengere Gesetze geben würde?


Ich finde es zum Beispiel ein Unding, dass man als Besitzer eines Großen Hundes eine Prüfung, in manchen Städten ablegen muss  und als Besitzer eines kleinen Hundes nicht. Da ich ständig überall lese, kleine Hunde sind auch Hunde, was ich nur unterschreiben kann, warum müssen die dann nicht ran, weil bei denen nicht direkt die halbe Wade fehlt, wenn die zu schnappen?

Sollte man nicht schauen, ob man sowas wie einen Gehorsamstest einführt? Anstatt permanenten Leinenzwangs, in gewissen gebieten? Stellt euch vor, nicht nur jeder Listenhund sondern auch alle anderen Hunderassen müssten einen Wesenstest machen, wäre das nicht zum einen Fair und zum anderen auch noch sinnvoll, denn die breite Hundemaße wäre einfach besser erzogen? Wie oft regen wir uns darüber auf, dass Menschen einfach Ihre Hunde laufen lassen, das die Hunde von anderen nicht abrufbar sind oder einfach auf den eigenen Hund los gehen. Da wäre das Thema doch einfach mal etwas mehr geregelt. Man könnte einführen, dass jeder Hund mit einem bestanden Wesenstest weniger Hundesteuern zahlen muss. In manchen Städten ist es sogar so, dass wenn der Hund die Begleithundeprüfung abgelegt hat, weniger Steuern anfallen. Das finde ich klasse, da wird das Hunde erziehen wirklich belohnt und auch wert geschätzt.

Ich fände so einen Hundeknigge echt nicht schlecht.

Was dürfen eure Hunde, was dürfen Sie nicht?

Kylar darf nicht andere Hunde Fixieren. Kylar darf aber andere Hunde anschauen. Der Unterschied ist deutlich in der Körperhaltung zu sehen und in seinem Verhalten.

Kylar darf nicht an Hauswände, Laternen, Zäune pinkeln oder sein großes Geschäft machen, erlaubt sind Grünflächen, Gebüsche etc. Da wo ich es auch beseitigen kann und kein Schaden entsteht.

Kylar darf nicht zu anderen Menschen oder Hunden ohne meine Erlaubnis, Kylar darf um Erlaubnis fragen und bekommt die natürlich auch bei uns bekannten Hunden oder Menschen. Gibt doch nichts Schöneres als alt bekannten in die Arme zu laufen.

Kylar darf nicht andere Menschen anspringen und da gibt es auch nichts was Kylar darf.

Ich möchte einfach, dass Jeder der in Berührung mit meinem Hund kommt, ihn als angenehm in Erinnerung hat. Er soll nicht aufdringlich sein, nichts beschädigen und am besten für viele gar nicht auffallen, denn dann hab ich alles richtig gemacht, es fühlt sich keiner von uns gestört wie von manch einem Raucher oder einer stark Parfümierten Frau der man durch die Innenstadt folgt.

Was ist denn euch besonders wichtig? Fändet Ihr das schlimm, wenn euer Hund auch einen Wesenstest machen müsste? Glaubt Ihr mit strengeren Gesetzen könnte man, manchen Hundehaltern auf die Pelle rücken oder werden Sie sich eh nicht dran halten?

Da bin ich mal gespannt.

 

Liebe Grüße und nasse Küsse

 

Eva und Kylar

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R.H.
3 Jahre zuvor

Ja, super Idee. Lasst uns Hundehalter und Hunde noch mehr einschränken, noch mehr Regeln, noch mehr Verbote, noch mehr Einschränkungen. Das ist ganz bestimmt genau das, was wir brauchen. Die Lösung wäre ja ganz bestimmt nicht mehr Grünflächen und kontrollierte Freilaufflächen einzurichten. Wo kämen wir denn da hin, wenn Besitzer von unverträglichen Hunden plötzlich die Möglichkeit hätten ihre Hunde auch Mal alleine in einer einzäunten Freilauffläche laufen zu lassen, wo sie keine anderen Hunde oder gar Menschen gefährden. Alle den Wesenstest machen lassen und bei Nichtbestehen lieber gleich einschläfern! Oder wenn es genug Grünfläche gäbe, dass Hunde nicht erst 2… Weiterlesen »

Socke-nHalterin
3 Jahre zuvor

Darf ich einmal fragen, wegen welcher Straftat Du Strafanzeige erstatten wolltest? Das Urinieren von Hunden an Hauswänden ist keine Sachbeschädigung, sie sind ein Ärgernis, dass man dem Hauseigentümer gerne zur Kenntnis bringen kann. Selbst das Urinieren von Menschen in der Öffentlichkeit ist keine Straftat (Erregung öffentlichen Ärgernisses bedarf einer zusätzlichen sexuellen Handlung), sondern auch nur eine Ordnungswidrigkeit. Sicher kann man den Eigentümer des Hauses davon unterrichten und er kann entscheiden, was er dagegen tun möchte. Ich halte es aber für ein schweres Unterfangen dieses Urinieren dauerhaft zu vermeiden. Vielleicht wäre eine Beschwerde beim Ordnungamt besser gewesen, aber auch hier müsste… Weiterlesen »

Socke-nHalterin
3 Jahre zuvor
Reply to  Eva

Bitte sei mir nicht böse, aber Deine Ansichten sind rechtlich wirklich nicht haltbar. Urin führt nicht zu einer Substanzverletzung wie sie das Gesetz sie für eine Straftat fordert. Es mal sich um eine Eigentumsverletzung nach BGB handelt, nicht aber um eine Straftat. Ich gebe zu, dass ich in Anbetracht der Gefahren und der Einsätze der Polizei in der letzten Zeit auch sehr froh bin, dass sie hier nicht ermitteln müssen. Das wäre ein Fass ohne Boden, wenn man das Urinieren von Hunden kontrollieren müsste. Ich finde Deine Aufregung und vornehmlich Deine Ausdrucksweise wie Dreckskerl für den hier beschriebenne Sachverhalt, der… Weiterlesen »

Socke-nHalterin
3 Jahre zuvor
Reply to  Eva

Im Nachgang wollte ich noch fragen, wo Dein Hund uriniert. Die Bäume und Grünflächen gehören der Stadt, ebenso die Laternen und Verkehrsschildermasten, gleiches gilt für den Bürgersteig. Oder bist Du mit immer mit einer Gießkanne unterwegs? Die Frage ist wirklich ernst gemeint, denn das Eigentum der Städte und Gemeinden sollte doch genauso geschützt werden, wie das Privateigentum…..

Socke-nHalterin
3 Jahre zuvor
Reply to  Eva

Ich möchte Dich an Deinen eigenen Artikel erinnern, in dem es um das Urinieren ging. Es geht nicht darum den Kot aufzuheben, was wir schon zur Kontrolle des Kotes unseres kranken Hundes sowieso tun müssen. Insoweit ist Dein Ärger über Hundekot und Deine Vorgehensweise für diesen Austausch nicht zielführend. Unser Hund darf an Laternenmasten, Bäumen und öffentlichen Grünflächen urinieren, weil ich sonst erst einmal einige Kilometer außerhalb der Ortschaft bringen müsste. Und weil Urin nicht die von Dir beschrieben ätzende Wirkung hat, beschädige ich damit kein Eigentum und wurde auch noch nicht angezeigt. Es hat auch wirklich noch niemand versucht…..… Weiterlesen »

3 Jahre zuvor

Du hast immer so interessante Themen hier, da muss ich doch gleich mal meine Meinung loswerden. 🙂 Also ein Wesenstest wäre schrecklich für uns. Kalle ist noch dabei zu lernen, dass fremde Menschen keine Gefahr darstellen und es wäre äußerst kontraproduktiv, würde er nun in einem Wesenstest von Fremden bedrängt und erschreckt. Da geht es ja auch nicht im Erziehung, sondern um das Verhalten des Hundes in potentiell bedrohlichen Situationen. Kalle würde vermutlich bestehen (Bellen und Weglaufen sind ja erlaubt), wäre aber womöglich noch stärker traumatisiert als vorher. Eine Begleithundhundeprüfung würde ebenfalls nicht unbedingt etwas über das Verhalten des Hundes… Weiterlesen »

Yvo & Kathy
3 Jahre zuvor

Einen wunderschönen guten Morgen! Also bei den Kommentaren frage ich mich ob hier Hauseigentümer kommentiert haben. Ich selbst habe „Kunden“, die eben mit dem Urinieren massive Probleme habe. Sie dürfen regelmäßig Ihre Fassade Instand setzten lassen, weil diese von Urin zerstört ist. Natürlich könnte man eine Farbe wählen, die weniger anfälliger ist bzw. man den Schaden weniger sieht, aber dennoch ist die Substanz – Putz usw. – angegriffen. Zudem hat das einfach nicht zu sein. Ich will keinen Kot oder Urin in meinem Vorgarten, egal ob vom Mensch oder dem Tier. Im Normalfall gibt es in jedem Ort Grünflächen, die… Weiterlesen »

@anni
3 Jahre zuvor

Was für eine heiße Diskussion, zu der auch ich meine Gedanken mit euch teilen möchte. Von schärferen Gesetzen halte ich persönlich nichts, bei den Ärgernissen die du schilderst handelt es sich meiner Meinung nach, nach Sachen der richtigen Einstellung des Hundehalters. Diese Einstellung muss sich ändern und nicht das Gesetz. Was sich aber in der Gesetzeslage dringend änderst sollte, sind Tierschutzgesetze. Diese sollten verschärft werden , sodass Tiere vor Gericht nicht mehr nur als Gegenstand gesehen werden. Es sollte dringend härter gegen Misshandlung von Tieren vorgegangen werden. Wie zum Beispiel eine Sperre für ehemalige Hundehalter , die ihr Tier misshandelt… Weiterlesen »

Julia
3 Jahre zuvor

Hallo! Da muss ich auch mal meinen Senf dazu geben (; Gerade das mit dem Urinieren an Hauswänden finde ich auch ein sehr leidiges Thema. Ich denke es mir jedes Mal wieder, wenn ich mit dem Hund durch die Stadt gehe. Mit einem jungen Rüden an der Seite merkt man erst, dass in der Altstadt wirklich jede Mauer der kompletten Länge nach regelmäßig angepinkelt wird. Und Salzburg ist nicht groß, selbst in der Innenstadt findet man im näheren Umkreis immer einen Baum, Gebüsch oder einen kleinen Flecken Gras. Noch dreister finde ich es, wenn die Hundehaufen mitten am Gehweg liegen… Weiterlesen »

Heinz Krause
1 Jahr zuvor

Es hilft nur eines: Die Anzahl an Hunden ist zu begrenzen. NIcht jeder Mitbürger darf einen Hund halten = Hundeführerschein. Verstoß gegen Leinenpflicht in ausgewiesenen Gebieten = saftige Geldstrafe und Hundeentzug bei Wiederholung.
In Deutschland verstehen Menschen erst etwas, wenn drakonische Strafen drohen. Dies ist im Verkehrsrecht hinreichend belegt und in den zugehörigen Statistiken eingesehen werden.
Die Tatsache, dass Tierheime überquellen ist ein Beleg für die Unfähigkeit der Masse in punkto Umgang mit Tieren.