Wie lernt mein Hund andere Hunde zu ignorieren? – Mit Leine-

Wie lernt mein Hund andere Hunde zu Ignorieren? – an der Leine-

Das wurde ich in den letzen Tagen verhäuft gefragt, ob mit oder ohne Leine möchte ich nicht, das Kylar einfach zu Hunden rennt. Ob Fremd oder der beste Kumpel, es wird gewartet bis es ein Okay gibt. Das hat einfache Gründe:

  1. Ich möchte die Gefahrensituation einschätzen, nicht mein Hund.

 

Wo das hinführt, wenn der Hund das entscheidet, hab ich vor ein paar Wochen gesehen. Eine Französische Bulldoge hat eine Hauptverkehrsstraße überquert um Kylar zu begrüßen. Mehrere Autos sind dem Tier ausgewichen und erst Minuten später kam eine Besitzerin. Nicht nur die Autos waren Gefährlich, Nein Kylar ist auch deutlich größer und nicht an der Leine gewesen, da kann man echt froh sein, das er so ein Schaaf ist und sich für die Bellattacke, nicht interessiert hat.

 

  1. Es wird immer Situationen geben, in denen er mal nicht mit anderen Hunden spielen oder toben kann.

 

Aber wie erreiche ich das?

Heute befassen wir uns damit, wie wir das an der Leine realisieren und morgen wie wir es ohne Leine machen.

Begrüßung an der Leine

Zu aller erst möchte ich nicht, dass mein Hund andere Hunde an der Leine Begrüßen darf. Haltet also immer genug Abstand zu anderen Hunden wenn Ihr euren Hund an der Leine habt.

Leider gehört das unter Hundebesitzern nicht zum guten Ton, aber es bringt euch viele Vorteile. Hat euer Hund erst mal verstanden, dass es an der Leine keinen Kontakt gibt, versteht er auch direkt mehrere andere Sachen:

  • Er muss sich nicht Anstrengen seinen Willen trotzdem zu bekommen
  • Er weiß auch das ihm die Leine Schutz bietet, denn Ihr lasst auch keine anderen Hunde an Ihn ran

So kann man einem ängstlichen Hund Sicherheit schenken, während ein aufbrausender Hund, mehr Ruhe lernt.

Was ist genug Abstand?

Manche Hunde springen schon aus mehreren Metern Entfernung in die Leine, das ist also zu wenig Abstand. Macht am Anfang einen so großen Bogen um andere Hunde, das euer Hund entspannt an der Leine läuft. Dabei lobt ihr ihn, auch wenn das bedeutet, dass ihr über ein Feld rennt während alle anderen den Weg benutzen. Langsam verringert Ihr den Abstand, er sollte möglichst nicht zu große Schritte gewählt werden, wir möchten das es sich bei ihm festigt das, man ruhig bleibt.

Was tun wenn der Hund in die Leine springt?

Es wird Situationen geben, da könnt Ihr es nicht langsam aufbauen, weil ggf. Häuser um euch stehen und ihr schlecht, ins nächste Blumenbeet, einen Köpper machen könnt.

Also wird euer Hund wahrscheinlich probieren in die Leine zu rennen oder zu springen.

Ist er noch nicht gesprungen, stellt ihr euch vor Ihn, am besten mit dem Gesicht zu eurem Hund und fordert Ihn auf Blickkontakt zu suchen. Wie Ihr das macht? Ihr sagt seinen Namen und haltet ihm ein Leckerchen hin, das zieht ihr dann hoch zu euren Augen, schaut er euch direkt an, lobt ihr euren Hund. Ihr probiert nun die Aufmerksamkeit eures Hundes zu behalten und schirmt ihn vor dem anderen Hund ab. Er soll dieses möglichst nicht sehen und sich auf euch fokussieren. Dadurch lernt er, dass ihr auch wenn andere Hunde in der Nähe sind, interessant für Ihn seid und er wird mehr den Blickkontakt suchen.

Für manche Hunde ist der Blickkontakt zu schwierig, die Konzentration ist noch nicht so da und ihr könnt noch so ein gutes Leckerchen haben. Bei diesen Hunden probiert ihr ihn erst mal nur ins Sitz zu bringen, es empfiehlt sich das frühzeitig zu machen und lieber zu warten bis der andere Hund bei einem ist, als es kurz vor knapp zu probieren. Sitz er, wird er dafür gelobt. Steht er wieder auf, möchte an euch vorbei gehen, begrenz er Ihn ohne viele Worte mit eurem Körper. Dafür tretet Ihr ihm einfach in den Weg. Durch die Leine kann er euch auch nicht entwischen. Nehmt die Leine schon etwas kürzer, so dass sie nicht stramm ist er aber auch kaum Spiel hat.

 

Schaut er den anderen Hund um euch rum an, steht nicht auf, bleibt ruhig, lobt ihr euren Hund. Hierbei ist es wichtig, zu unterscheiden, schaut er nur oder fixiert er schon. Ein fixieren wird nicht geduldet. Mit einer kurzen Berührung einfach aus dem Gedanken reißen.

Nun ist es passiert, er hängt in der Leine. Tada – was jetzt?

Ja das ist schwierig, wenn ihr nicht gerade Supermann seit könnt ihr schlecht vor Ihn fliegen und genau da liegt schon der Fehler, warum ist er denn eigentlich vor euch?

Kommen euch andere Hunde entgegen, sollte er schon neben euch sein, ihr solltet Ihn immer mit eurem Bein begrenzen, wenn er an euch vorbei möchte. Hängt er also in der Leine, ist er irgendwann an euch vorbei gekommen und die Spannung der Leine verführt noch mehr dazu, sich steif zu machen und in die Leine fallen zu lassen.

Wenn möglich nehmt ihr die Leine nun kürzer, mit einem ruhigen aber bestimmten Ton, gebt ihr euer Abbruchsignal, in unserem Fall ein Nein. Reagiert er nicht – was die meisten Hunde nicht tun, dreht Ihr euren Körper jetzt vor ihn. Ihr könnt ihn auch am Geschirr oder dem Halsband nehmen und erst mal wieder in eine Position bringen die für euch gut händelbar ist. Am Besten auf allen vier Pfoten und neben bzw. hinter euch. Das das nicht leicht ist, weiß ich leider und das es etwas Übung braucht auch. Ihr müsst ihm deutlich machen, dass Ihr das nicht möchtet. Hunde zeigen das unter sich auch einfach mit Körperlicher Anwesenheit. Ein Hund der einen Streit zwischen zwei Hunden klären will, läuft einfach zwischen ihnen durch oder stellt sich dazwischen und hört einer nicht auf schaut er ihn auch gerne mal an. Und genau das macht ihr auch. Ihr duldet nicht das er sich so aufführt. Ob es spielerisch motiviert ist oder Aggressiv.

Im besten Fall, beruhig er sich langsam, ist er wirklich ruhig. Wird er gelobt und er bekommt nun auch eine Belohnung. Manchmal ist hier das Leckerchen die falsche Wahl, ihr könnt ihn zum Beispiel jetzt mit dem anderen Hund spielen lassen, falls der andere Besitzer das auch zu lässt. Dadurch festigt sich das mit dem ruhig bleiben noch mehr. Denn wenn ich ruhig bin, werde ich abgeleint zum spielen.

 

Welche Übungen könnt ihr machen?

Mit anderen Hundehaltern

Hilfreiche ist es wenn Ihr euch mit anderen Hundehaltern verabredet, die auch mal gerne Arbeiten. Ihr nehmt eure Hunde an die Leine und lauft erst mal, quer Feld ein, wie es euch beliebt, euer Hund orientiert sich so mehr an euch, ruhig mal zick zack Muster. Funktioniert das gut. Lauft ihr Frontal auf einander zu, bleibt im Abstand von mehreren Metern stehen, lasst eure Hund absitzen und dreht wieder ab. Diese Übung wieder holt ihr immer wieder bis ihr direkt vor einander Steht und euch die Hände geben könnt. Achtung viele Hunde stürmen genau in dem Moment nach vorne. Wieder Begrenzen, neben euch bringen und ins sitz schicken wenn möglich. Könnt Ihr Hände geben, ohne dass einer der Hunde aufsteht, probiert es mal mit einer Umarmung.

Seit Ihr in einer ganzen Gruppe, so stellt euch in einer Reihe auf, mit ordentlich abstand zwischen euch und lasst die Hunde neben euch sitzen. Nun geht immer einer Slalom um die anderen mit seinem Hund, die Entfernung wählt ihr je nach Hund selber aus. Nehmt auch Rücksicht auf die anderen Hunde, für die ist es genauso schwer und lauft wieder auf euren Platz zurück.

Für den Anfang reicht allerdings auch ein gemeinsamer Spaziergang an der Leine, dabei solltet Ihr nicht quatschen, sondern euch intensiv mit eurem Hund beschäftigen, immer wieder Blickkontakte abrufen, mal gemeinsam etwas Interessantes an schauen etc. Ihr seid interessanter als die anderen Hunde. Auch hier gilt für den Anfang, es ist egal ob ihr nebeneinander her lauft oder 10 Meter zwischen euch sind.

Nun ist es so, dass nicht immer ein anderer für einen Zeit hat, also was kann ich ohne Hundehalter machen?

Ihr nehmt etwas auf das euer Hund so richtig Geil ist. Bei uns sind es Dummy´s und nun legt ihr diesen gemeinsam ab, lasst euren Hund aber nicht an den Dummy und geht einfach weg. Nun lauft ihr immer wieder auf den Gegenstand zu, euer Hund darf nicht an euch vorbei gehen oder an den Gengenstand kommen, vor dem Gegenstand wird wieder gewendet. Das macht ihr so lange, bis euer Hund es geschafft hat, ruhig mit euch zu dem Gegenstand zu laufen und dann bekommt er ihn auch.

Läuft er dabei an euch vorbei, könnt ihr ihn begrenzen oder einfach auf dem Absatz umdrehen. Dadurch wird er auch lernen nicht in die Leine zu rennen. Diese Übung könnt ihr auch bei anderen Hunden machen, immer wenn er sich aufregt, dreht ihr kommentarlos mit ihm einfach um. Ich muss gestehen, Kylar reagiert einfach viel besser, wenn er eine klare Ansage bekommen hat und er sich nicht seinen Teil denken darf.

 

Ich hoffe, dass euch diese Tipps, etwas weiter helfen und würde mich freuen von euch zu lesen. Ansonsten schaut doch mal rein in unsere 5 Tipps für eine entspannte Hundebegegnung.

Morgen gibt’s den zweiten Teil – Ohne Leine

Liebe Grüße und nasse Küsse

Eva und Kylar

 

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3 Jahre zuvor

Sehr gute Tipps! Das mit dem Begrenzen habe ich auch schon probiert, leider erfolglos. Loki legt sich meistens gleich hin, wenn er sieht der Hund kommt auf ihn zu. Dann fixiert er ihn auch, das hat er schon als Welpe so gemacht, und man kriegt ihn nicht mehr dazu einen anzuschauen. Ist der Hund weiter weg, klappt die Umorientierung in 8 von 10 Fällen gut. Wenn ich das Fixieren unterbrechen will und mich vor ihm stelle, schaut er an mir vorbei zum anderen Hund. Egal, wie oft ich mich dann in sein Sichtfeld drängele. Leckerlis und Spielzeug sind dann völlig… Weiterlesen »

3 Jahre zuvor
Reply to  Eva

Interessanter Tipp, ich denke so geht es vielen Frauchen. Obwohl sich Loki mittlerweile mehr an mir orientiert als beim Herrchen.

Renate Rosenbaum
1 Jahr zuvor

Ja, das kenne ich auch mit dem Hinlegen. Am Hund vorbeigehen klappt bei meinem Mann auch besser, ja ja die Körpersprache! Wenn man schon denkt, auweia da kommt ein Hund,
ist es schon geschehen. Mit Fixieren und hinlegen geht es los… abwarten und dann losspurten entweder spielen oder anpöbeln. Gehe jetzt auf dem Feld immer Hunden aus dem Weg.. im Dorf klappt es besser. Da ist wohl der Abstand ( von Bürgersteig zu Bürgersteig) von der Straße größer, da klappt es dann besser.

Manu
9 Monate zuvor

Dieses Problem habe ich auch, leider. Hinzu kommt, dass ich einen Mini Malteser habe und ich nicht ins Geschirr greifen kann ohne mich zu verrenken. Maja will zu jedem Hund und hängt sofort in der Leine, wenn sie ihre Artgenossen sieht. Wie kriege ich das in den Griff bei so nem kleinen Hund? Bin ratlos und kehre sofort um, aber das löst ja nicht das Problem 😕

3 Jahre zuvor

Tolle Tipps – aber wie mache ich es mit 2 Leinen-mördern? 😔 Wenn ich mit jedem Hund einzeln gehe habe ich bei beiden keine Probleme. Aber wehe die zwei sind zusammen unterwegs – ich kann aber gerade im Winter (früh dunkel) nicht immer getrennt gehen

M. Krüttgen
3 Jahre zuvor

Ich habe das Thema hoffnungsvoll gelesen. Tja, war für mich jetzt leider wenig aufschlussreich. Im Zentrum einer Millionenstadt gibt es keine Äcker über die man ausweichen könnte. Die Absprache zur Übung mit anderen Hundehaltern würde sicherlich gut gehen, man kennt sich schließlich, aber zeitgleich würden 15 ganz andre Hunde vorbei traben. Zurück gehen, tolle Idee, da warten auch schon Fluffi und Banjo zur Begrüßung. Und irgendwann will man schließlich auch Mal ankommen. Die vielfache direkte Begegnung auf engstem Raum ist einfach nicht zu umgehen. Trotzdem vielen Dank.

Hundeverrückt
3 Jahre zuvor

Super Tipps. Bei uns wird durchgängig gebellt, dadurch ist die Begegnung mit anderen Hunden eine Qual. Selbst mit Dummy im Maul, an der Leine, freilaufend, 20m entfernt :/ Das will sich auch nicht bessern 🙁

2 Jahre zuvor

Huhu, ein wirklich toller Artikel, denn wir haben dasselbige Problem. Als Tabu 2 1/2 jährig zu uns kam, ging das draussen beim Gassigehen eigentlich ganz gut. Klar er wollte immer spielen gehen aber da Leinenführigkeit noch nicht war (Tierheimhund) war er eben an der Leine. Doch als er dann 3 wurde, begann er gegen 3 Rüden einen „Hass“ zu empfinden, was mir das Gassigehen wenn die 3 auftauchen echt schwer machen. Wenn er sie sieht und zwar schon von der Ferne wird fixiert. Sind es ca. 15-20 Meter Abstand kann ich ihn abrufen und ihn ins Sitz bringen etc. Doch… Weiterlesen »

corinna
1 Jahr zuvor
Reply to  Melanie

Hey , ich hab einen ganz einen lieben Burlibärli aus dem Tierheim, nachdem meine wunderbare Hündin im Alter von 15 in die Ewigkeit vorausgegangen ist. Spazierengehen bedeutet, ständig aufmerksam zu sein, ob da irgendwo aus irgendeiner Richtung ein anderer grad auch mit seinem Hund gassi geht. Er springt und bellt wie blöd 🙂 . Ist mir furchtbar unangenehm . Ich hab dann damit begonnen, ihn näher bei zu halten, mittels Leine. Ohne Leine geht gar nix, er springt willkürlich rum und ist überhaupt ein recht aufgeregtes Kerlchen mit seine neun Jahren. Zunächst hab ich mich so hingestellt , dass die… Weiterlesen »

[…] Wie lernt mein Hund andere Hunde zu ignorieren […]

[…] unserem Artikel Wie lernt mein Hund andere Hunde zu ignorieren haben wir erklärt wie wir Kylar dazu bekommen haben kein Leinenrambo zu sein. Einige strategien […]

2 Jahre zuvor

Einfach gut beschrieben die Problematik. Besonders bei größeren Hunden im eigenen Umfeld erlebe ich es häufig, das unsere Hunde fixieren und auf den anderen losstürmen wollen, das galt für meine Rottweilerhündin genauso wie mein alter mittlerweile 15 jähriger Goldenretriever. Auch unsere eher unsichere engl. Bulldogge wirkt sehr dominant auf der Straße und möchte jeden anderen Hund besonders Kleinere zerbeißen. Ein Kontakt könnte somit böse enden. Die Kraft, die so ein schwerer Hund entwickelt ist enorm. Ich bin von blauen Flecken bis Prellungen alles gewöhnt. Meine mittlerweile verstorbene Rottweilerhündin, wurde mit mir sogar vom Trainingsplatz verwiesen, weil sie zu dominant war.… Weiterlesen »

Milub
1 Jahr zuvor

Die Tips finde ich sehr gut, insbesondere konnte ich feststellen, dass es für die Labrodor-Hündin Emma keine für alle Fälle richtige Distanz bei Begegnungen gibt. Es hängt von vielen Faktoren ab: – was ist das für ein Hund, der entgegen kommt? Wie groß? in welcher Stimmung? – sie registriert genau, ob der andere Hund angeleint ist, frei läuft und ob er unter Kontrolle seines Menschen ist oder nicht. Nach mehrmonatigem Üben glaubt sie mir jetzt, dass ich als Herrchen den anderen Hund notfalls auf Distanz halte, d.h. über Ansprache des Menschen oder – falls das nicht funktioniert, des anderen Hundes.… Weiterlesen »

Nadja
1 Jahr zuvor

Hallo liebe Eva, ich habe mit 8 Wochen einen Schäferhund Welpen bekommen, ziel war und ist es ihn zu einem Gebrauchshund auszubilden. Er ist grossartig, 🙂 ein echt toller Kerl, und von Anfang an war er ein sehr ruhiger und gelassener Zeitgenosse. Seit er einige male von Nachbarshunden angebellt wurde, macht er dies nun leider auch, grundsätzlich und immer, es ist überhaupt nicht mehr möglich an anderen Hunden ohne Lautes Gebell vorbeizugehen. Es ist definitiv kein Angstbellen, ganz im Gegenteil, manchmal reicht es schon wenn er nur einen Hund aus der Ferne hört, und bellt schon bevor er ihn sieht.… Weiterlesen »

Carmen Schlammes
1 Jahr zuvor

Ich habe zwei Hunde. der Kleinere hatte vorher nicht so viele Probleme an anderen Hunden vorbei zu gehen. Jetzt aber wo ich den grösseren habe kläfft er auch sehr stark. Der grössere ist ein sehr lieber Hund auch , aber wenn ich andere Hunde begegnen wird er so agressiv dass es mich wirklich erschreckt. Ab diesem Moment sind beide einfach sehr ungezogen und bellen wie verrückt. Dies ist sehr anstrengend und ich glaube sie spüren schon meine etwas unsichere und nervöse Haltung wenn ich einen Hundebesitzer mit Hund entgegen kommen sehe. Ich habe versucht sie abzulenken aber mit den beiden… Weiterlesen »

Claudia
9 Monate zuvor

Ich lese alle Tipps mit großem Interesse, aber leider finde ich nichts, was ich mit meinem Pitbull umsetzen kann. Auch diese funktionieren leider nicht. Mein Rüde ist aus dem Tierschutz und der liebste Kuschler der Welt. Sieht er andere Hunde von weitem ist er nicht zu stoppen. Er schmeisst sich auf den Boden im Kriechmodus großer Wildkatzen und fixiert was sich da bewegt. Mit größter Kraftanstrengung kann ich ihn in diesem Stadium noch so am Halsband halten und umdrehen, damit es nicht zum Schlimmsten kommt, da interessiert kein Leckerli, kein Spielzeug o.ä., ich muss ihn so lange unter heftigem, körperlichen… Weiterlesen »

1 Monat zuvor

Ich bin in der Hundeschule, funktioniert alles gut, sogar ohne Leine . Draußen ist manchmal alles vergessen. Was mache ich falsch?

1 Monat zuvor
Reply to  Eva

Ich habe jetzt nicht alle Kommentare komplett analysiert, bin jedoch nicht der Verfechter von Dominanzgebaren gegenüber dem Hund, wenn es darum geht den Hund vom Fixieren anderer Hunde abzuhalten! Frag dich doch bitte mal warum es dir immer wieder passiert, dass du deinen Hund überhaupt in diese Situation laufen lässt. Dann frage dich: wie kann ich das weitestgehend verhindern? Dann arbeite am Erregungsniveau deines Hundes, damit er am Auslöser ansprechbar bleibt. Trainiere den Geschirrgriff, um deinen Hund ansprechbar zu machen und dann erst beginne in kleinen Situationen mit Click für Blick zu trainieren! Alle Dominanzgebaren, Strafen etc. führen dazu, dass… Weiterlesen »

Last edited 1 Monat zuvor by Eva Kluge